Memory Jars

Das letzte Weihnachten ist inzwischen ja auch schon eine ganze Weile her. Mir ist jetzt mal wieder eine Geschenkidee, die ich letztes Jahr zu Weihnachten umgesetzt habe, eingefallen. Und zwar sind das ‚Memory Jars‘. Auf diese Idee bin ich gestoßen, als ich letztes Jahr das Internet nach kleinen Ideen durchforstet habe, weil mir einfach nichts einfallen wollte.

Zwar ist jetzt noch nicht Weihnachten, aber Gelegenheiten zum Verschenken gibt es ja auch abseits davon. Darum gibt’s heute von mir diese Geschenkidee (:

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Für diese Idee braucht man erstmal ein Marmeladenglas oder sonst irgendein Glas oder auch eine Box oder was auch immer. Es muss nur etwas sein, in das man etwas hinein füllen kann. Dieses Behältnis kann man dann nach Belieben noch dekorieren, mit Farbe, Bändern, Bildern und so weiter. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dazu habe dann noch einen kleinen Zettelblock getan.

Der eigentliche Sinn dieser Memory Jars liegt aber nicht unbedingt darin, dass sie besonders schön aussehen, auch wenn das natürlich ein netter Nebeneffekt ist. Nein, eigentlich sind sie dazu da, um Erinnerungen zu ‚sammeln‘ und zwar vor allem oder ausschließlich die Schönen. Oft neigen wir, bzw. ich, dazu, vor allem die schlechten Dinge im Kopf zu haben und zu vergessen, was es für schöne Momente in der vergangenen Zeit gegeben hat. Genau diese schönen Momente kann man in einem solchen Glas festhalten. Man kann sie auf einen Zettel notieren und dort hinein tun. Aber auch Fotos oder kleine Andenken wie Eintrittskarten etc. können dort ihren Platz finden. Wenn man möchte, kann man immer eine bestimmte Zeit lang dieses Glas füllen und zum Beispiel jedes Jahr zu Silvester öffnen und alle Erinnerungen anschauen und sich an sie erinnern.

Wenn man so etwas verschenkt, ist es sinnvoll, etwas dazu zu schreiben, um dieses Geschenk auch zu erklären. Ich habe den Menschen, denen ich ein solches Glas geschenkt habe, jeweils einen kleinen Brief geschrieben, mit einer Art ‚Anleitung‘, was das Ganze überhaupt soll. Und was soll ich sagen, sie haben sich darüber gefreut. Auch wenn ich glaube, dass nicht alle dieses Glas wirklich benutzen, sind sie doch schön geworden und stehen dann zumindest dekorativ herum :D

Ich habe hier auch noch den Text, den ich in modifizierter Form zu den Gläsern mitgeschenkt habe (in gekürzter Form), wenn jemand sich inspirieren lassen möchte.

Ansonsten freue ich mich, wenn jemand diese Idee ausprobiert, mir Bilder davon zeigt, damit ich mir sie anschauen kann. Natürlich kann man auch für sich selbst ein solches Glas gestalten (:
Bis dahin liebe Grüße, Finnja

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Schön und gut, ein verziertes Glas. Und jetzt? Klar, man könnte Süßigkeiten oder sonst etwas darin aufbewahren, aber dafür ist es nicht gedacht. Zumindest soll das nicht der Hauptzweck sein.

Es hat etwas mit den Zetteln zu tun, die sich darin befinden und um das Ganze zu vervollständigen, braucht es nur noch einen Stift und Zeit, denn dieses Glas ist ein

„Memory Jar“, ein „Erinnerungsglas“.

Es ist dazu da, sich an die Dinge zu erinnern, die passiert sind. Und zwar geht es um die schönen Dinge. Erlebnisse, Situationen, Tage, die dich glücklich gemacht haben.

Momente, die dir einen Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben oder einfach schön waren.

Ein Jahr lang, oder auch kürzer, ganz wie du das möchtest, sollen alle schönen Dinge in diesem Glas aufbewahrt werden. Einfach kurz (oder lang) aufschreiben, was passiert ist und vielleicht auch, warum es so schön war und dann ab damit in das Glas.

Am Ende des Jahres (oder, wenn das Glas voll ist) öffnet man es und kann sich dann all die Zettel durchlesen, die ihren weg dort hinein gefunden haben.

Vielleicht ist Silvester ein guter Zeitpunkt, um damit zu starten. Vielleicht auch Weihnachten oder genau jetzt. Ganz wie du möchtest. Du kannst auch Kinokarten hineinlegen oder Gegenstände, die dich an etwas erinnern. Oder auch das Glas weiter schmücken und verzieren.

Was du danach mit den Zetteln machst, ist allein deine Sache. Man kann sie natürlich weiter aufbewahren und zum Beispiel in ein Notizbuch kleben und das Ganze dann Jahr für Jahr fortführen.

Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen und probierst es einmal aus. Wenn nicht, kannst du es immer noch als ganz normales Glas benutzen und damit Dinge tun, die man mit Gläsern eben so macht.

 

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2 Gedanken zu “Memory Jars

  1. Heya!
    Diese Gläser sind wirklich eine sehr schöne Idee! Man vergisst eben wirklich viel zu oft die schönen Dinge im Leben und diese Gläser können dabei helfen, eben genau das nicht zu tun und sich eben nicht dauernd auf das Schlechte zu konzentrieren. Ich habe bisher immer eine ähnliche Variante zu Silvester genutzt, um das neue Jahr etwas positiver zu starten.
    Dabei habe ich alle schönen Erinnerungen auf die eine, alle schlechten auf die andere Seite eines Papiers geschrieben und am Ende des Jahres die negative Seite abgerissen und verbrannt oder mit einer Rakete davon geschickt. Vielleicht wäre das eine interessante Ergänzung zu den Gläsern.. eines, wo die negativen Erinnerungen rein kommen um sie aus dem Kopf zu haben und am Ende des Jahres zu „löschen“.
    Aber auch ohne das „böse Glas“ werde ich diese Geschenkidee wohl zum nächsten Anlass mal ganz heimlich klauen und ausprobieren :D Danke dafür!
    ~Fabi

    Gefällt 1 Person

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