Ein bisschen öko sein

Spätestens seitdem man nun in fast jedem Geschäft für eine Plastiktüte zahlen muss und sie nicht mehr auch ungefragt mit hinterher geschmissen bekommt, ist der Jutebeutel schon fast wieder hip. Oder wahlweise auch der Stoffbeutel oder die Papiertüte. Tatsächlich freue ich mich über den Trend, dass das ‚öko Sein‘, mehr und mehr ‚normal‘ wird.  Auch ich bin nach und nach zu einem kleinen Öko geworden und das ist mehr als in Ordnung. Ich finde es schön, dass jeder mit ein paar kleinen Sachen etwas verändern kann. Man muss ja nicht gleich die ganze Welt retten und das kann  man wahrscheinlich ja auch eher nicht von heute auf morgen. Aber man kann trotzdem Dinge besser machen. Um genau diese Kleinigkeiten soll es in diesem Beitrag gehen!

  1. Wasserflasche aus Glas

Dass ich Leitungswasser trinke, ist eigentlich aus meiner Faulheit heraus entstanden. Ich hatte schlicht und ergreifend keine Lust mehr, Wasserkisten bis in den dritten Stock zu tragen. Dann bin ich, um Plastik zu vermeiden und weil es einfach besser schmeckt, auf eine Glasflasche umgestiegen. Meine ist von IKEA und hat einen Bügelverschluss, damit kann sie praktisch gar nicht auslaufen, wenn ich sie in einer Tasche dabei habe.

  1. Wiederverwendbare Abschminkpads

Zwar schminke ich mich seit etwa 2 ½ Jahren nicht mehr täglich, aber wenn doch und wenn ich Gesichtswasser etc. benutze, verwende ich keine Wattepads mehr, sondern eben wiederverwendbare Pads. Ich habe sie in irgendeiner Drogerie gekauft und benutze sie schon recht lange. Man kann sie gut auswaschen und das wahlweise auch mit sehr heißem Wasser tun, für die Hygiene und so :D

  1. Seife am Stück statt Flüssigseife

Vielleicht fühlt man sich im ersten Moment an seine Großeltern erinnert, zumindest hatten meine immer feste Seife und keine Flüssigseife im Bad stehen. Aber irgendwie macht es auch Sinn, weil bis auf die eventuelle Papierschachtel überhaupt kein Müll übrig bleibt und so ein Stück Seife im Vergleich deutlich günstiger ist. Meine aus der Drogerie hat gerade mal 40 Cent gekostet.

  1. Tintenkonverter im Füller

Was ist das? Mag sich der ein oder andere jetzt vielleicht fragen. Nun, es ist ein Ersatz für die Tintenpatronen in einem Füller. Ein Konverter lässt sich genauso wie eine Patrone in einen Füller einsetzen und kann dann immer wieder aufgefüllt werden. Dazu hält man die Feder seines Füllers in ein Tintenfass und durch Drehen am Konverter wird die Patrone aufgefüllt. Ich schreibe sehr gerne mit Füller, wenn auch nicht immer. Es spart nicht nur den Müll der Tintenpatronen, sondern auch eventuelle Kugelschreiber. So ein Konverter hat mich gerade mal etwa 4€ gekostet (ich habe diesen hier). Vom Preis her tun sich Tintenfass und Patronen im Prinzip nichts (sofern ich mich nicht verrechnet habe :D)

 

  1. Stoff- / Jutebeutel

Ich glaube zu dem Thema brauche ich nichts mehr sagen. Wiederverwendbar, waschbar, sehr sehr lange tragbar.

  1. Alternative zu Plastiktüten in der Obstabteilung

Nutzen kann man zum Beispiel alte Obstnetze von Kartoffeln, etc. Dazu einfach einen Wollfaden o.Ä. durch den aufgeschnittenen Teil des Netzes ziehen. Dann kann man das Netz neu befüllen und die Öffnung zuziehen. In dem Biomarkt meiner Heimatstadt gibt es statt der Plastiktüten Papiertüten.

  1. Menstruationstasse als Alternative zu Tampons, Binden, etc.

Dazu habe ich vor einiger Zeit schon einmal einen Beitrag verfasst, wen das Thema interessiert, kann gerne dort vorbeischauen

  1. Kokosöl als Multitalent

Ob als Creme, zum Abschminken, als DIY-Deo Basis oder zum Kochen, Kokosöl ist ein wahres Multitalent. Es kommt meist auch noch in einem Glas daher (Plastik wird hier wieder vermieden) und ist natürlich frei von jeglichen Zusatzstoffen und daher super verträglich, auch für empfindliche Haut.

  1. Dinge selber herstellen

Und dabei beziehe ich mich vor allem auf so etwas wie Deo, Peeling, Putzmittel, etc. Oft gibt es sehr einfache Alternativen, bei denen man Müll spart und auch noch genau weiß, was in dem Produkt steckt.

 

Daneben gibt es natürlich die Klassiker wie, weniger Auto und mehr Bus und Bahnfahren, etc. Aber diese ganzen Sachen zusätzlich aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Darum lasse ich es mal dabei. Vielleicht war ja die eine oder andere Sache dabei, über die ihr noch gar nicht so wirklich nachgedacht habt und das ein kleiner Denkanstoß war. Wenn ja, dann lasst es mich doch gerne wissen, genauso wie die Dinge, die euch noch so einfallen!

Bis dahin wünsche ich euch noch einen wunderbaren Tag, liebe Grüße, Finnja :D

Advertisements

4 Gedanken zu “Ein bisschen öko sein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s