„zurück in geregelte Bahnen“

Oder auch, zurück in meinen neuen alten Alltag. Auf den ersten Blick mag das gar nicht mal so positiv erscheinen, aber für mich ist es das. Warum überhaupt und was es damit überhaupt auf sich hat, will ich euch heute mal erklären.

Ich hatte in der letzten Woche Geburtstag und wie das so ist, habe ich mit meiner Familie gefeiert, was auch wirklich ein schöner Tag war. Auf jeden Fall war es wie immer, es gab viel zu essen und ich habe viele meiner Vorhaben in den Wind geschlagen und ordentlich zugelangt. Wäre das Ganze jetzt nur ein Tag gewesen, hätte ich da keinen großartigen Gedanken dran verschwendet. Allerdings habe ich auch noch mit Freunden gefeiert und sie ein paar Tage noch zu Besuch gehabt. Lange Rede, kurzer Sinn: Es summierten sich so einige Dinge über eine ganze Woche hinweg, die mir mehr zu schaffen gemacht haben, als ich vorher gedacht hätte.

Zum einen war da das viele Essen, was zwar echt lecker war, aber es war einfach zu viel. Wer kennt es nicht, das Gefühl, wenn man sich mal am Buffet überfressen hat? Wenn man das dann nicht nur einen Tag lang hat, sondern deutlich länger, fühlt sich das nicht gut an. Dazu kam, dass ich in der Woche auch keinen Sport gemacht habe, sonst ist das für mich zwei Mal fest in meiner Woche drin und hilft mir sehr, mich wohler zu fühlen und Stress abzubauen. Der letzte Punkt ist dann noch der Schlaf. Ich kann nicht sagen, dass ich deutlich zu wenig geschlafen hätte als sonst, aber mein Schlafrhythmus war etwas durcheinander. Aber das passiert eben, wenn man Zeit mit guten Freunden verbringt und sie nicht einmal nach Hause müssen, weil sie bei einem übernachten. Man redet viel und dann irgendwann ist es eben schon mitten in der Nacht, bevor man tatsächlich schlafen geht.

Ich will auch gar nicht sagen, dass diese Woche nicht schön war, denn das wäre gelogen. Sie war wirklich wunderbar. Ich durfte sehr viel Zeit mit Menschen verbringen, die mir am Herzen liegen und schöne Gespräche führen oder auch mal eine angenehme Stille genießen. Es sind mehr die Folgen von Dingen, die ich eben auch hätte vermeiden können. Vor allem eben mein Maß an Essen. Ich ärgere mich wirklich darüber, weil es mein Hungergefühl auch deutlich durcheinander gebracht hat.

Auf jeden Fall ist es für mich jetzt an der Zeit, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen und die Gedanken, die ich mir so gemacht habe, wollte ich gerne mit euch teilen. Vielleicht kennt der ein oder andere ja das Problem, dass einen bestimmte Ereignisse einen einfach aus seiner gewohnten Bahn bringen. Manchmal tut das auch gut, aber von Zeit zu Zeit ist es auch wichtig, dass bestimmte Dinge so laufen, wie sie es sonst immer tun.

Als erstes bin ich mein Essverhalten angegangen. Fürs Erste habe ich mal Zucker komplett gestrichen, in welcher Form auch immer (Obst ist natürlich eine Ausnahme). Es ist gar nicht mal so einfach, den Dingen zu widerstehen, der Heißhunger hat auch wieder an die Tür geklopft und muss irgendwie anders besänftigt oder ignoriert werden. Mir fällt das wirklich nicht leicht, aber ich arbeite daran. Dazu kommt, dass ich ja im Prinzip nur für mich selbst koche und daher sehr gut darauf achten kann was und wie viel ich esse. Die Portionen sind auch wieder bei einem normalen Level gelandet, was schon einmal gut ist. Außerdem achte ich wieder recht genau darauf, keine Milchprodukte zu mir zu nehmen, weil ich sie wirklich nicht mehr besonders gut vertrage.

Der nächste Punkt ist dann wohl der Sport. Am Samstag habe ich wieder begonnen und da ich nun auch wieder in meiner normalen Umgebung bin, kann ich auch wieder zum normalen Training für mich gehen (ja, ich betreibe Mannschaftssport). Dazu kommt, dass ich langsam versuchen werde, mit regelmäßigen Einheiten, meine Kraft wieder vernünftig aufzubauen und meinen Körper in ein Format zu bringen, mit dem ich wieder mehr zufrieden bin.

Zuletzt ist da dann noch mein Schlafrhythmus in Kombination mit meiner Konzentrationsfähigkeit und meinem Wasserhaushalt. Da ich momentan in einer sehr lang gezogenen Klausurphase stecke, muss ich ordentlich was tun. Es bringt dabei wenig, den ganzen Tag nur halb konzentriert da zu sitzen und nichts in seinen Kopf zu bekommen. Ich kann für gewöhnlich früher am Tag besser arbeiten und versuche, das wieder umzusetzen. Zusammen mit meiner Abend- und Morgenroutine werde ich daran arbeiten, wieder früher aufzustehen, nicht zuletzt, weil die nächsten zwei Klausuren auch morgens stattfinden. Dazu kommt, dass ich schnell dabei bin, viel zu wenig zu trinken, auch das wird eine Aufgabe werden.

Das waren eigentlich die Dinge, die bei mir so anstehen, im Prinzip ist es auch ein kleines Update meinerseits. Ich versuche auch, die Regelmäßigkeit meiner Posts beizubehalten. Angedacht ist der Sonntag als fester Tag und wenn ich es schaffe, noch einmal unter der Woche. Und ja, ich weiß, dass ich mein eigentlich geplantes food-diary noch auf sich warten lässt. In meinem Kopf sind viele andere Dinge unterwegs und alles ist voller Gedanken und Dingen, die es zu tun gibt. Habt etwas Nachsicht mit mir.

Jetzt würde mich mal interessieren, wie ihr zum Thema Alltag steht. Findet ihr es sinnvoll, wenn euer Alltag in „geregelten Bahnen“ verläuft oder braucht ihr jeden Tag was Anderes oder Neues, damit ihr zufrieden seid?

Ich wünsche euch noch einen ganz wunderbaren Tag, liebe Grüße, Finnja (:

Advertisements

6 Gedanken zu “„zurück in geregelte Bahnen“

  1. Ich kenne es nur zu gut, wenn man sich wieder ein bisschen einpendeln muss. Es ist wirklich nicht leicht, sich selber Grenzen auf zu erlegen und diese auch einzuhalten….
    In der Woche läuft mein Alltag schon sehr geregelt ab. Das liegt aber auch an meiner Arbeit :) nachmittags / abends sind auch mal spontane Geschichten mit drin. Und am Wochenende sowieso :p

    Gefällt 1 Person

    • Das Einhalten seiner eigenen Grenzen, das ist bei mir wohl auch die größte Herausforderung.
      Klar, bei geregelten Arbeitszeiten kann man seine Freizeit auch mal spontan auf sich zukommen lassen :)

      Gefällt mir

  2. Was das Food Diary angeht.. mach dir da keinen unnötigen, zusätzlichen Stress! Es kommt eben, wenn es kommt und da reißt dir mit Sicherheit keiner hier den Kopf für ab :)
    Den Alltag betreffend und den Wurf daraus.. kennt man in ähnlicher Art ja oft zu Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten.. wo einfach mehr gegessen wird als alles andere :’D
    Aber auch andere Ereignisse können einen ja aus dem alltäglichen Trott bringen und es ist für mich auch immer schwer, dann wieder die Selbstdisziplin zu entstauben und wieder dahin zurück zu finden..
    Viel Erfolg und Kraft dafür und auch für deine Klausurenphase!
    ~Fabi

    Gefällt 1 Person

    • Es ärgert mich nur imme,r wenn ich eigentlich etwas vor habe und es dann doch nicht auf die Reihe bekomme, aber gut.
      Selbstdisziplin ist so eine Sache, es fordert doch mehr Kraft (also mentale Kraft), als ich gedacht habe.
      Vielen lieben Dank (:

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s