Ernährungsupdate

Moin ihr Menschen!

Ich habe mich ja schon vorher mal hier auf meinem Blog mit meiner Ernährung auseinander gesetzt. Und zwar auch unter unterschiedlichen Gesichtspunkten. In dem Beitrag Fragen an Veganer ging es um eine vegetarische / vegane Lebensweise an sich, in dem Beitrag Wenn der Körper verrückt spielt ging es vor allem um meine eigene Gesundheit und ein gutes Körpergefühl. Heute möchte ich ein Update dazu geben, wie sich das insgesamt momentan mit meiner Ernährung verhält.

Zum einen geht es mir darum, den moralischen Aspekt meiner Ernährung zu reflektieren und zum anderen, wie sich meine Ernährung auf meinen Körper und meinen Zustand insgesamt auswirkt. Aber ich will hier nicht lange drum herum reden, sondern mal zur Sache kommen.

In letzter Zeit, seitdem ich vermehrt Bauchweh und eine durcheinander gebrachte Verdauung hatte, hat sich abgezeichnet, dass ich Milchprodukte nicht mehr so gut vertrage. Um das heraus zu finden, habe ich versucht, regelmäßig auszuschreiben, was ich wann gegessen habe und was während der gesamten Zeit mit meinem Körper passiert ist. Denn herauszufinden, was man wirklich nicht verträgt, ist gar nicht so einfach. Ich weiß nicht, ob es die Lactose ist oder das Milcheiweiß oder etwas anderes. Aber ehrlich gesagt muss ich das auch nicht wissen. Da ich sowieso versuche, meinen Konsum an tierischen Produkten einzugrenzen, sind die Milchprodukte jetzt eben mehr oder weniger ganz gestrichen. Einzig der Käse, um Sachen wie Pizza zu überbacken oder mal ein wenig Sahne in einer Sauce dürfen bleiben. Aber eine zentrale Sache habe ich für mich festgelegt:

Wenn ich für mich selbst einkaufe und koche, benutze ich weitestgehend keine tierischen Produkte. Und das vor allem aus ehtisch-moralischer Sicht. Die Art und Weise wie tierischer Produkte produziert werden, geht mir schon arg auf die Nerven. Fleisch und Milchprodukte sind jetzt im Prinzip ganz raus geflogen. Nur Fisch und Eier sind geblieben, wenn auch in einem kleinen Maßstab. Und wenn ich irgendwo etwas bestelle oder ich essen gehe, achte ich fast immer darauf, dass das Gericht zumindest vegetarisch ist.

Bin ich irgendwo zu Gast oder bei meinen Eltern, achte ich ein bisschen weniger darauf, auch um keine Umstände zu machen und weil ich mich selbst auch wahrscheinlich nie als Vegetarier oder Veganer betiteln werde. Diesen Anspruch habe ich an mich selbst nicht. Ihr könnt mir jetzt gerne vorwerfen, wie inkonsequent das ist und wenn, dann sollte man es ganz oder gar nicht machen. Aber das sind Eure Ansichten und nicht meine. Ich gehe meinen eigenen Weg. Interessant ist allerdings, dass ich meine Eltern inzwischen auch mehr mit Ernährung beschäftigen und ihren Fleischkonsum zu einem Teil zurückgefahren haben.

Der größte Anteil meiner Ernährung ist inzwischen vegan, wenn ich einkaufe sieht es aus, als hätte ich einmal die Obst und Gemüseabteilung leer geräumt und das ist auch gut so :D

Dazu kommt, dass ich guten Ersatz für einige Sachen gefunden habe, bei denen es mir schwer fiel, sie weg zu lassen:

Milch: Aufgrund der Milchindustrie an sich und meiner schlechteren Verträglichkeit gegenüber Milch, habe ich nach Alternativen gesucht. Allein schon für ein Müsli oder Pfannekuchen. Von Soja halte ich nicht sonderlich viel und Hafermilch fand ich selbst eher nicht besonders lecker. Letzten Endes bin ich jetzt bei Reismilch gelandet, die mit Calcium angereichert ist und bin damit sehr zufrieden.

Wurst / Käse, etc. aufs Brot: Relativ lange habe ich mich schwer damit getan, meinen Aufschnitt zu ersetzen. Aber ich wollte unbedingt und inzwischen gibt es einige Sachen, die ich dahingehend wirklich gerne mag. Zum einen sind es vegane Brotaufstriche, über die ich auch schon einmal geschrieben habe. Zum anderen ist es einfach Margarine und dann z.B. Frühlingszwiebeln, geraspelte Möhren oder ähnliches drauf. Außerdem lassen sich manche Brotaufstriche wirklich leicht selbst machen.

Grillen: Das ist ein Aspekt, der auch mir noch nicht so leichtfällt, denn bei mir zu Hause ist es üblich, dass im Sommer viel gegrillt wird. Allerdings habe ich zumindest schon in meinem Freundeskreis rund um die Uni etabliert, dass ich kein Grillfleisch esse, sondern mir selber etwas mache. Zum Beispiel Gemüsespieße oder ähnliches. Da gibt es auch für mich noch einiges zu entdecken.

 

Ich denke, dass es deutlich nachhaltiger für mich selbst ist, wenn ich eben nach und nach meinen Konsum an tierischen Produkten einschränke, als das Ganze von heute auf morgen zu machen. Es hat sich rückblickend auch gezeigt, dass dies für mich der bessere Weg ist. Es gibt so viele kleine Aspekte, auf die man achten kann und nach und nach werde ich mich auch mit ihnen auseinandersetzten. Sollte es dahingehend Neuigkeiten geben, berichte ich gerne davon und teile euch den aktuellen Stand meiner Ernährung gerne mit. Im Laufe der nächsten Tage gibt es auch ein Wochen-Food-Diary von mir, wo ihr mal sehen könnt, was ich tatsächlich so als Hauptmahlzeiten zu mir nehme.

Und wie immer, wenn ihr Tipps, Fragen oder Anregungen zu diesem Thema habet, schriebt doch gerne. Wie gestaltet ihr eure Ernährung? Lasst es mich gerne wissen.

Bis dahin wünsche ich noch einen wundervollen Abend. Liebe Grüße, Finnja.

 

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