Dankbarkeit und Neustart

Am letzten Samstag habe ich endlich eine Klausur hinter mich gebracht, für die ich viel gelernt habe. Damit hat der Stress jetzt für einen Moment Pause. Dadurch, dass ich viele Stunden am Tag mit Lernen zugebracht habe und was Sport anging eine Zwangspause einlegen musste, war ich auch noch richtig schlecht drauf. Ich hatte keine Lust mehr auf das Fach, keine Motivation mehr, aber es musste halt.

Heute hatte ich nach drei Wochen Pause wieder Training und ich muss sagen, der Sport hat mir wirklich gut getan. Eigentlich wusste ich das auch schon vorher, aber irgendwie hatte ich trotzdem kein Lust hinzugehen. Aber ich muss mich normalerweise zwei Tage vorher abmelden, wenn ich nicht kommen kann. Also „musste“ ich ja hingehen und das war auch gut so. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mit einer Teamsportart angefangen habe und normalerweise eben diesen Ausgleich habe. Es tut meinem Körper und vor allem meiner Psyche sehr sehr gut, das weiß ich auch eigentlich.

Und genau das ist auch Thema dieses Beitrages. Dankbarkeit. Mir ist heute wieder deutlich bewusst geworden, für wie viele Dinge ich einfach dankbar sein kann und es auch bin. Nach all der schlechten Laune ist es nun Zeit, sie abzuschütteln und durch gute Laune und eine positive Sicht auf die Dinge zu ersetzen. Ich weiß selbst zu gut, wie schwer das ist, aber es tut so gut. Wenn man so in seiner schlechten Laune versackt und nicht einmal das gute Wetter genießen kann, sollte man etwas tun. Mir wurde ganz deutlich vor Augen geführt, dass ich mal was tun sollte. Ein wirklich guter Freund hat mich heute angesehen und folgenden Satz gesagt: „Du solltest endlich mal wieder zum Sport gehen, du bist ja nicht mehr zu ertragen“
Ich habe nichts erwidert, wusste aber eigentlich da schon, dass er mehr als Recht hat. Der fehlende Ausgleich die mangelnde Bewegung und der ganze Stress hat aus mir fast schon eine Art grumpy cat gemacht, traurig eigentlich. Vor allem, weil mich eigentlich fast schon das Gegenteil ausmacht. Wie war das noch? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Darum habe ich mir, nachdem der Sport heute schon die ersten Sachen gebessert und eine Art ‚Grundstein‘ gelegt hat, gesammelt, wofür ich dankbar sein kann.

Diese Sammlung macht einem deutlich, dass eben ein grosser Teil des eigenen Lebens nicht grau-schwarz ist, sondern bunt und wunderschön. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen nach Hippie-blabla, aber es stimmt. Die Zeit, in der ich gute Laune hatte – und das so manches mal auch bewusst erzwungen habe – sind mir viele Dinge leichter gefallen. Ich konnte andere zum Lächeln bewegen und durch diese positive Ausstrahlung anderen Leuten gute Laune verpassen. Ich weiß, dass ich das kann. Und ist es nicht viel schöner, anderen den Tag zu verschönern, als mit saurer Miene durch die Gegend zu laufen und alles Scheisse zu finden? Genau diesen Wechsel habe ich jetzt vor.

Ab heute Abend steht für mich eine Art Neuanfang an, der einige meiner Lebensbereiche betrifft. Von ein paar Sachen werdet ihr auch noch mehr mitbekommen. Was steht also an?

Laune / Einstellung:
Genau das, was ich bisher erklärt habe, es ist Zeit für gute Laune und mich selbst aus diesem negativen Strudel heraus zu ziehen.

Ernährung:
Darüber habe ich ja auch schon in meinem Beitrag „Wenn der eigene Körper verrückt spielt“ geschrieben. Tatsächlich hat sich dort auch schon etwas getan und ich habe vor, euch in dieser Woche ‚mitzunehmen‘ und euch am Sonntag oder nächsten Montag gesammelt an meinen Mahlzeiten dieser Woche teilhaben zu lassen. Eine Art food diary, was auch als Anregung für Rezepte dienen kann. Dazu wird es dann noch meine Erfahrungen mit ein paar Produkten und Erklärungen für die Wehwehchen geben, die ich so hatte.

Kreativität:
Durch den Zeitmangel bin ich leider auch quasi gar nicht dazu gekommen, in irgendeiner Art und Weise kreativ zu sein. Nur das Musizieren habe ich in der letzten Woche wieder begonnen. Eigentlich würde ich unfassbar gerne Gitarre oder Klavier lernen, aber dazu fehlt es an passendem Instrument und der Zeit. Mal sehen, was daraus wird. Ganz aufgeben möchte ich diesen Wunsch nicht.
Zur Kreativität zähle ich aber auch diesen Blog und der wird wieder etwas mehr belebt. Zumindest habe ich das vor. Mindestens einmal pro Woche möchte ich einen Beitrag online stellen. Genug Ideen habe ich, nur an der Umsetzung hapert es von Zeit zu Zeit noch.

Darüber hinaus gibt es noch ein paar persönliche Sachen, die so privat sind, dass ich sie nicht mit euch teilen werde. Zumindest ist mir im Moment nicht danach, ich denke, dass kann man auch nachvollziehen. Vor allem sind es da Dinge, die andere Menschen betreffen und Dinge ganz tief drin in meinem Kopf.

So. Für heute soll es das gewesen sein. Zu später Stunde zwar, aber es musste raus. Danke fürs Lesen und schreibt mir gerne eure Meinungen, Ansichten oder was auch immer zum Beitrag :)
Bis dahin wünsche ich noch einen ganz wundervollen Abend
Liebe Grüße, Finnja.

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5 Gedanken zu “Dankbarkeit und Neustart

  1. Heya!
    Nach einer Ewigkeit bin ich auch endlich mal wieder da und kann deine Beiträge nachlesen!
    Vieles von dem was du erwähnst kann ich gut nachempfinden, hab ja ähnliches selbst die letzte Zeit gehabt. Finde daher deinen Plan, bewusst einen Schritt zur besseren Laune zu machen, wirklich sehr gut! :D Hab das vor vielen Jahren auch mal gemacht, besonders was den Punkt angeht, eben einfach anderen eine Freude zu machen und.. das hat mein Leben extrem verändert und bereichert. Nicht nur, dass es einfach ein so gutes Gefühl gibt, wenn man dann ein Lächeln oder ein überraschtes, aber doch ernstgemeintes, Danke zurück bekommt, sondern hat es mir auch selbst mit meiner persönlichen Entwicklung geholfen.
    Sehr gute Idee mit einer sehr schönen Ansicht dahinter :)
    Der Aspekt mit der Kreativität.. hat bei mir ja leider nicht funktioniert… Ich wünsche dir da aber mehr Erfolg, da es sich wahrscheinlich echt gut anfühlt, wenn es sich umsetzen lässt!

    In dem Sinne noch einen schönen Abend und bis bald!

    ~Fabi

    Gefällt 1 Person

    • Hi Fabi :)
      Das mit der Laune hat mir schon einmal aus so einem Tief heraus geholfen, aber es ist gar nicht so einfach, das in der Situation einzusehen.
      Etwas zu schaffen ist eigentlich immer ganz schön, ich darf mir aber auch nicht zu viel vornehmen, sonst frustriert das schnell mal.

      Schön, wieder von dir zu lesen :)
      Liebe Grüße!

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