Focaccia & Süßkartoffelsuppe

Guten Abend ihr lieben Menschen.

Heute gibt es wieder eine Kleinigkeit von mir und zwar zwei Rezepte. Zum einen eine Focaccia und zum anderen eine Süßkartoffelsuppe. Beide Rezepte bieten einen schönen Variationsspielraum, was ich sehr an Rezepten mag. Beide Rezepte lassen sich übrigens auch vegan gestalten und zwar ohne großen Aufwand!

Focaccia

Man braucht für eine Focaccia zum einen genug Zeit und zum anderen diese Zutaten:

  • 225 g Mehl (je nach Konsistenz etwas mehr)
  • ½ Würfel Hefe
  • 150 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 7 EL Olivenöl
  • Rosmarin, Salz, Pfeffer
  • Belag nach Wahl (z.B. Tomaten, Zucchini, Mozzarella)
  1. Das Mehl zunächst in eine Schüssel geben und getrennt davon die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Dann eine Mulde in das Mehl drücken, den Zucker und die aufgelöste Hefe hinein geben. Das Ganze ein bisschen (also nicht komplett) verkneten.

Die Schüssel mit einem feuchten Handtuch/Frischhaltefolie abdecken und etwa 15 Minuten gehen lassen.

  1. Nun das Salz und 3 EL dazu geben und den Teig komplett durchkneten. Mit ein bisschen Olivenöl einreiben und wieder in die Schüssel geben, wieder abdecken und zirka 1h gehen lassen (bis der Teig sich etwa verdoppelt hat)
  2. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Belag vorbereiten

Hier kann man einfach nur Rosmarin verwenden oder wie ich Mozzarella und Tomaten. Aber man kann sich da komplett kreativ ausleben (und lieber ein bisschen mehr Belag als zu wenig machen :D )

  1. Den Teig nach der Stunde auf das Backblech geben und so ‚ausrollen‘, dass er etwa so fingerdick ist (der geht noch ordentlich auf, also nicht zu dick lassen!)
  2. Jetzt kann belegt werden! Und zum Schluss kommt noch etwas Olivenöl darüber

Der Teig wird wiederum abgedeckt (jetzt besser mit Frischhaltefolie) und muss nochmal ca. eine halbe Stunde gehen.

  1. Jetzt kommt der finale Schritt, nämlich das Backen. Bei 180°C etwa 25 Minuten backen.

Schon wenn die Focaccia ein paar Minuten im Ofen ist, riecht es wirklich wunderbar. Vor allem der Rosmarinduft, verteilt sich in der ganzen Wohnung.

Ich selbst hatte die Focaccia etwas zu dick auf dem Backblech und sie ist deswegen etwas zu dick gewesen und im Vergleich dazu war zu wenig Belag da. Man hat dann sehr den Hefeteig-Geschmack dabei und das mag ich persönlich eher weniger.

Es war trotzdem sehr lecker und ich werde es definitiv nochmal mit diesem etwas geänderten Rezept machen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Focaccia, wenn sie nur mit Rosmarin und Olivenöl ist, zum Grillen oder anderen Gerichten essen kann.

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edit am 04.05.2017

Die Focaccia eignet sich auch super zum Mitnehmen und lässt sich auch genauso mit Vollkornmehl backen. Dabei geht der Teig nur ein bisschen weniger auf  :)

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Süßkartoffelsuppe (2-3 Personen)

Das zweite Rezept heute (zu dem man auch eine ‚schlichte‘ Focaccia essen kann) ist eine Suppe.

Dazu braucht ihr:

  • 3 Süßkartoffeln (ca 500g)
  • Eine Zwiebel
  • 1 Becher Sahne / Dose Kokosmilch
  • Saft und etwas Abrieb einer Limette (natürlich Bio, wenn man den Abrieb nutzt!)
  • Etwas Brühe
  • Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer
  • Butter/Kokosöl oder was auch immer zum Anbraten

Diese Suppe geht super schnell und ist sehr leicht gemacht.

  1. Als erstes werden die Zwiebeln in Würfelchen geschnitten und in Butter/Öl angeschwitzt
  2. Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden und dann zu den Zwiebeln geben
  3. Nachdem das Ganze eine kleine Weise gedünstet hat, kommt der Limettensaft dazu
  4. Als nächstes kurz umrühren und den Becher Sahne / die Kokosmilch dazu geben.
  5. Nun mit der Brühe (am besten schon heiß) aufgießen, bis alles bedeckt ist und bei mittlerer/kleiner Hitze 20 Minuten garen
  6. Nach der Garzeit die Suppe mit einem Pürierstab gut durchpürieren
  7. Je nach Geschmack, mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen/Kräutern deiner Wahl würzen und zum Schluss auf jede Portion etwas Limettenabrieb streuen

Und fertig ist das Ganze. Mich und meine Mama hat eine gute Portion ordentlich satt gemacht und es hätte für drei Personen gereicht. Wenn man es scharf mag, kann man die Suppe auch noch mit Chili verfeinern. Ich kann nicht wirklich gut scharf essen und habe das deswegen mal ausgelassen :’D

Ich würde mich freuen, wenn Ihr das mal ausprobiert und mir sagt, wie euch die beiden Rezepte gefallen :)

Liebe Grüße, Finnja

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